Dr. Frank Obermaier

Geschäftsführer WfL

Liebe Leserin, lieber Leser,

Digitalisierung, Industrie 4.0 und der Vormarsch von künstlicher Intelligenz erfordern neue Ansätze, um die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes zu sichern. Deshalb hat uns im letzten Jahr vor allem eines bewegt:

Wie können wir mutige Innovatoren und kreative Ideen in Leverkusen fördern? Und welche Voraussetzungen braucht es, damit Unternehmerinnen und Unternehmer ihr Unternehmen für die Zukunft aufstellen können?

Auf zahlreichen WfL-Veranstaltungen konnten die Leverkusener Unternehmerinnen und Unternehmer in 2017 Denkanstöße mitnehmen, um ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. So zum Beispiel bei der 5-teiligen WfL-Mittelstandsdialog-Veranstaltungsreihe zum Thema „Digitalisierung“, die im letzten Jahr ihren Auftakt unter dem Motto „Kundenbindung im digitalen Zeitalter“ feierte.

Um die Voraussetzungen für schnelles Internet zu schaffen und gezielt den Breitbandausbau voranzutreiben, bewarb sich die WfL in 2017 stellvertretend für die Stadt Leverkusen um eine Förderung für den Breitbandausbau. Und das mit Erfolg: Leverkusen erhält rund 3,7 Mio. Euro Fördergelder, um unterversorgte Gebiete an das Turbo-Internet anzuschließen.

Darunter auch das Gewerbegebiet Friedenstal, in dem sich die ansässigen Unternehmen mit Eigenanteilen engagieren. Gefördert wird der Ausbau aller Anschlüsse, die aktuell unterhalb der Leistungsgrenze von 30 Mbit/s im Downstream liegen und bei denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau in den nächsten drei Jahren nicht geplant ist. Vorangetrieben wird das Thema Breitbandausbau zukünftig von einer Breitbandbeauftragten, die seit Beginn 2018 bei der Stadt Leverkusen tätig ist.

Innovative Ideen fördern – das hat sich die WfL zum Ziel gesetzt. Aber wie kann man mutige Innovatoren vernetzen, Synergien bilden und eine Heimat für die Start-up Kultur schaffen?

Antworten bietet das Probierwerk, das in 2017 von der WfL, dem Bildungsbüro der Stadt Leverkusen und dem Ausbesserungswert e.V. weiter vorangebracht wurde. Das Probierwerk bietet neben elf Startup-Büros, zwei Büros für Corporates und 15 Coworking-Arbeitsplätzen auch Räume in der Größenordnung von 150 Quadratmeter für Seminare, Workshops und Veranstaltungen sowie ein Innovation-Lab, in dem vom Startup bis zum Global Player neue, kreative Ideen und Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Das Probierwerk bietet aber nicht nur Räume und Flächen, sondern vor allem auch inhaltliche Mehrwerte für seine künftigen Nutzer: Startups im Wachstums- und Reifeprozess erhalten im Probierwerk Unterstützung durch die Vermittlung von Gründer- und Fachknowhow, Kontakten zu Mentoren sowie Kapital.

Was  den Wirtschaftsstandort Leverkusen darüber hinaus in 2017  bewegt hat, haben wir Ihnen in diesem Geschäftsbericht zusammengestellt.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen

Dr. Frank Obermaier
Geschäftsführer

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